Die 7 größten Fehler beim Immobilienverkauf
Ein Artikel von Arthur Ten -
Immobilienmakler aus Wuppertal
Der Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung stellt im Leben oft eine fundamental wichtige Entscheidung dar. Besonders nach vielen Jahren des Bewohnens fällt es oft nicht leicht, den Immobilienverkauf objektiv und sachlich vernünftig anzugehen. Das ist nur verständlich, denn zu viele Erinnerungen hängen an der Immobilie und es geht nicht selten auch um große Summen an Geld. Doch wenn Sie beim Verkauf keinen klaren Kopf bewahren können sich schnell sündhaft teure Fehler in den Verkaufsprozess einschleichen.

Insbesondere diese 7 größten Fehler sollten Sie beim Immobilienverkauf nicht begehen!
1
Ohne Energieausweis kein Hausverkauf!
Bereits beim Schalten einer Anzeige für Ihre Immobilie müssen bestimmte Angaben zu Daten des Energieausweises der Immobilie getätigt werden. Dieser Punkt wird von vielen Privatverkäufern unterschätzt und nicht beachtet. Diese Fahrlässigkeit kann Ihnen jedoch teuer zu stehen kommen, denn jedes Gebäude, welches nicht unter Denkmalschutz fällt, ist Energieausweispflichtig. So droht ein Bußgeld von bis zu 10.000€, wenn Sie bei der Immobilienbesichtigung keinen aktuellen Energieausweis vorlegen können. Beachten Sie: Die Gültigkeit des Energieausweises beträgt 10 Jahre. Achten Sie unbedingt darauf, die Aktualität Ihres Ausweises zu überprüfen!
2
Mängel verschweigen kann teuer werden!
Es kann verlockend sein, gewisse Mängel der Immobilie zu verschweigen, um den Verkaufspreis möglichst hoch zu halten. Doch Achtung: Nicht nur aus moralischen Gesichtspunkten ist das Verschweigen von Mängeln höchst problematisch, auch rechtlich können bedeutende Konsequenzen drohen. So können Sie für die Beseitigung von verschwiegenen Mängeln auch nach dem Verkauf bis zu zehn Jahre haftbar gemacht werden. Die Verletzung der Aufklärungspflicht kann im schlimmsten Fall sogar bis zu der Rückabwicklung des Kaufvertrages führen. Dabei müssen Sie auch nicht absichtlich Fakten verschweigen. Besonders bei Häusern kann es schnell dazu kommen, dass Mängel übersehen und nicht mit in den Kaufvertrag aufgenommen werden können. Hier empfiehlt es sich: Lassen Sie sich unbedingt beim Verkauf Ihrer Immobilie von Experten beraten. Denn wie der Bundesgerichtshof bereits in seinem Urteil feststellte: Bereits das Verschweigen schwieriger Nachbarschaftsverhältnisse kann einen verschwiegenen Mangel darstellen.
3
Richtige Immobilie, falscher Preis
Der richtige Kaufpreis ist genauso wichtig wie die Attraktivität der Immobilie selbst. Besonders Privatverkäufer kennen sich nicht gut genug mit der Marktsituation Ihrer Umgebung aus, um den Wert ihrer Immobilie korrekt einzuordnen. Oft resultiert dies in einer viel zu hohen und unrealistischen Preisvorstellung, welche dazu führt, dass Sie monatelang keinen oder aber kaum Interessenten für ihre Immobilie finden. Doch auch ein zu niedriger Kaufpreis ist problematisch. So lassen Sie bares Geld liegen und müssen sich mit zahlreichen unqualifizierten Interessenten auseinandersetzen. Auch hier empfiehlt es sich: Sparen Sie kostbare Zeit und bares Geld, indem Sie den Verkaufswert Ihrer Immobilie von einem Experten ermitteln lassen.
4
Keine Geschäftsanbahnung ohne Reservierungsgebühr
Die Anzeigen waren erfolgreich, der Preis hat gestimmt und nun stehen Sie endlich mit dem finalen Interessenten in Kontakt, welchen Sie mühevoll zwischen all den anderen Interessenten herausgefiltert haben. Nach diesem langen und ermüdenden Prozess ist es mehr als verständlich, dass viele Verkäufer sehnlichst den Abschluss des Kaufvertrages erwarten und sich auch hier fälschlicherweise in Fehler hineinmanövrieren. Vergessen Sie besonders bei den letzten Schritten des Hausverkaufs nicht, mit dem finalen Interessenten eine Reservierungsgebühr zu vereinbaren. Zu oft zeigt die Erfahrung der Praxis, dass auch die vertrauenswürdigsten Käufer in letzter Sekunde abspringen können und Sie mit verschwendeten Mühen und Kosten zurücklassen. Fordern Sie daher stets von dem potenziellen Käufer eine Reservierungsgebühr für das Objekt bis zum finalen Abschluss des Kaufvertrages. So steigt die Hemmschwelle den Kauf Ihrer Immobilie in letzter Sekunde abzubrechen und oft findet der Abschluss des Kaufvertrages auch deutlich schneller statt. Wichtig hierbei: Lassen Sie die Reservierungsgebühr unbedingt notariell Beurkunden.
5
Vorsicht vor Verhandlungstricks!
Auch die Kaufverhandlungen sind mit vielen Fallen gespickt. So sollten Sie Ihren Verhandlungspartnern niemals blindlings vertrauen und sich insbesondere von Ihren Emotionen leiten lassen. Selbstverständlich wird Ihr Verhandlungspartner in den meisten Fällen auch positiv Ihnen gegenüber gestimmt sein. Doch wie so oft im Leben ist auch hier eine gesunde Portion Skepsis und Vorsicht angebracht. Die Erfahrung der Praxis zeigt: Oft versuchen Käufer den Verkäufer einer Immobilie unter Druck zu setzen, indem sie sich beim allerletzten Notartermin nicht mit dem Kaufpreis zufriedengeben wollen. Lassen Sie sich von dieser Taktik nicht aus der Ruhe bringen. Oft ist es nur ein verzweifelter Versuch, die Nervosität des Privatverkäufers auszunutzen. Wir empfehlen: Treten Sie Verhandlungstermine niemals allein an. Lassen Sie sich von Freunden, Familie oder auch von Experten begleiten, um auch im Ernstfall die Ruhe zu behalten.
6
Der Notar ist auf niemandes Seite
Besonders Privatverkäufer befinden sich oft in dem Irrglauben, dass der Notar auch Rechtsberatung leisten würde. Dieser Irrglaube führt zu einem unbegründeten endlosen Vertrauen gegenüber dem Notar. Sie sollten sich jedoch niemals bei dem Verkauf Ihrer Immobilie allein auf die Aussagen des Notars verlassen. Der Notar ist beim Verkauf einer Immobilie stets unparteiisch und verfolgt nicht die Interessen des Verkäufers oder des Käufers. Seine Aufgabe ist es lediglich, den Kaufvertrag und den Verkaufsprozess auf seine formale Richtigkeit zu überprüfen. Auch die Solvenz und Bonität des Käufers wird nicht durch den Notar überprüft. Wichtig also: Lassen Sie sich immer von Experten und Rechtsanwälten beraten.
7
Haus verkauft, Spekulationssteuer vergessen
Wie zuvor angeschnitten ist der Ablauf des Immobilienverkaufs ein langer, steiniger und ermüdender Prozess. So wird oft auf den Tag des Vertragsabschlusses hin gefiebert und unterschätzt, welche Pflichten auch nach dem Kaufabschluss noch auf den Verkäufer zukommen. Oft wird hierbei am Anfang des Verkaufsprozesses nicht an die Spekulationssteuer gedacht. Die Spekulationssteuer muss zahlen, wer ein Haus oder eine Wohnung verkauft. Zu oft wird bei der Kalkulation des Kaufpreises nicht an die Spekulationssteuer und ihre Ausmaße gedacht, sodass Verkäufer nach dem Abschluss des Kaufvertrages böse überrascht werden. Ausführlicheres rund um das Thema Spekulationssteuer erfahren Sie hier.
Arthur Ten ist gelernter Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Seit über 15 Jahren vermittelt er bereits mit Leidenschaft und Erfolg Immobilien. Durch seine langjährige Erfahrung weiß er genau, wie auch schwierige Immobilien in jeder Lebenslage verkauft werden können.
Arthur Ten
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